Prechtl

FORSCHUNG / GENERAL-MOVEMENTS-ASSESSMENT

Benötigt mein Kind therapeutische Unterstützung? Besteht bei meinem Kind Therapiebedarf?

Beginnend mit der Atembewegung durch das Zwerchfell ab der achten Schwangerschaftswoche, machen Embryos, Föten und dann auch Säuglinge vielerlei, äußerst variable und unvorhersehbare Bewegungen. Diese General Movements/ globalen Bewegungen bleiben nach der Termingeburt etwa bis zu einem halben Jahr erhalten. Diese bunte Vielfalt an natürlichen Bewegungen kann beim heranwachsenden Erdling durch unterschiedlichste Ursachen unterbrochen, verändert oder gestört sein.

Das General Movement Assessment nach Prechtl ist nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein diagnostisches Mittel, um frühstmögliche Dysfunktionen des heranwachsenden Nervensystems eines Menschen von einer möglichen Frühgeburt bis zum sechsten Lebensmonat zu erkennen. Denn je früher diese erkannt wird, desto früher kann therapeutisch (schulmedizinisch wie osteopathisch) eine Unterstützung erfolgen.

Dabei liegt der Fokus auf Beobachtung dieser vielfältigen Bewegungen des Kindes. Diese Art der Diagnostik benötigt lediglich die Augen des Untersuchers. Sie ist somit nicht invasiv, recht einfach, schnell und günstig. Für eine optimale Auswertung und damit verbundene mögliche interdisziplinäre Kommunikation (Ärzte, Physio-/ Ergotherapeuten und Osteopathen), ist eine Videoaufnahme die allerbeste Voraussetzung. Als Advanced Course Absolvent des General Movements Assessment nach Prechtl, ist es mir eine persönliches Anliegen, dieses diagnostische Instrument in den Therapeutenalltag zu integrieren und dann auch zu standardisieren.

Hierzu ist aktuell eine klinische Studie in Planung. Kontaktieren Sie mich hierzu sehr gerne telefonisch oder per E-Mail.

Informationsblatt und Teilnahmeerklärung